Der Fall hatte im März für Aufsehen gesorgt.

Ein 25jähriger Mann geht in einem Regionalzug willkürlich auf einen damals 16jährigen los und verletzt ihn lebensgefährlich mit einem Messer. Überwachungskameras haben die Tat damals aufgezeichnet. Seit September muss sich der 25jährige wegen versuchten Mordes vor dem Mönchengladbacher Landgericht verantworten. Dort wird heute das Urteil erwartet. Die Aufnahmen zeigen, wie der 25jährige mit einem Küchenmesser unvermittelt auf den heute 17jährigen eingestochen hat. Der Angeklagte habe heimtückisch gehandelt, so die Staatsanwaltschaft. Der 17jährige sei wehrlos und ein Zufallsopfer gewesen, heißt es weiter. Der Angeklagte kann sich angeblich nicht an die Tat erinnern. Eine psychiatrische Gutachterin hatte den alkohol- und drogenabhängigen 25jährigen als voll schuldfähig eingestuft. Die Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft – der Verteidiger des Angeklagten hatte keinen konkreten Strafantrag gestellt. 

Von Björn

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