Formular zum Widerspruch gegen Datenübermittlung im ServicePortal

In einer Presseinformation von heute (1. Februar) fordert der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen von der Verwaltung, ein Formular ins ServicePortal einzustellen, mit dem Jugendliche der Übermittlung von Meldedaten an die Bundeswehr widersprechen können.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass solch ein Formular bereits seit Jahren im ServicePortal zur Verfügung steht und mit weiteren Informationen zu den Widerspruchsrechten hier aufgerufen werden kann:
https://service.moenchengladbach.de/suche/-/egov-bis-detail/dienstleistung/1087/show ;
Auf der Webseite informiert der Fachbereich Bürgerservice ausführlich über die Fälle, in denen die Meldestelle Daten übermittelt und Widerspruchsrechte, die Einwohner:innen nach dem Bundesmeldegesetz haben. 
Zum Hintergrund: Die Meldebehörden, so auch der Fachbereich Bürgerservice der Stadtverwaltung, dürfen auf Basis gesetzlicher Vorschriften (Bundesmeldegesetz, Soldatengesetz) Melderegisterdaten von Einwohner:innen zum Beispiel an die Bundeswehr, an Öffentlich-Rechtliche Religionsgemeinschaften sowie an Parteien und Wählergemeinschaften oder Adressbuchverlage übermitteln. 
So übermitteln die Meldebehörden jährlich bis zum 31. März dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden. 
Die Betroffenen haben allerdings das Recht, der Übermittlung ihrer Daten zu widersprechen. Diesen Widerspruch kann man schon bei der Neuanmeldung in Mönchengladbach, bei einem Umzug innerhalb der Stadt oder auch durch eine entsprechende Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt erklären. Dazu steht im Serviceportal ein Vordruck bereit, den die Betroffenen ausgefüllt an die Stadt Mönchengladbach, Fachbereich Bürgerservice, Einwohnermeldeangelegenheiten und Wahlen, Goebenstraße 4 – 8, 41061 Mönchengladbach senden können.