Weitere Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut

Im Rahmen des sogenannten Haltestellenumbauprogramms werden vier weitere Bushaltestellen im Stadtgebiet barrierefrei umgestaltet. Darüber wurden jetzt die zuständigen Bezirksvertretungen informiert. „Die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen auf Mönchengladbacher Stadtgebiet ist ein maßgeblicher Baustein der Inklusion aller Verkehrsteilnehmer und schafft eine wichtige Grundlage für die Teilhabe an der öffentlichen Mobilität“, sagt Stadtdirektor und Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin. Wesentliche Elemente bei der barrierefreien Umgestaltung sind die Verwendung sogenannter Buskapsteine, die ein stufenloses Ein- und Aussteigen ermöglichen. Mithilfe taktiler Leitelemente – sogenannter Noppenplatten – ermöglicht blinden und sehbehinderten Personen die Orientierung.
 
Bezirk West: Rheindahlen Bahnübergang
Die Haltestellen befinden sich auf der Gladbacher Straße südlich des Bahnübergangs und werden von den Linien 007 und 017 bedient. Die Stationen für beide Fahrtrichtungen werden umgebaut und verbleiben dabei an ihrem Standort.
 
Bezirk Süd: „Altmülfort“ und „Odenkirchen Tiergarten“
Die Haltestellen „Altmülfort“ befinden sich auf der Bruchstraße auf Höhe der Hausnummer 33 und werden von den Linien 020 und 022 bedient. Da eine barrierefreie Umgestaltung an den ursprünglichen Standorten aufgrund privater Zufahrten und weiterer Parkmöglichkeiten nicht möglich war, werden beide Haltestellen wenige Meter an den Knotenpunkt Heinrich-Justen-Straße verlegt.
Die barrierefrei umzugestaltende Haltestelle „Odenkirchen Tiergarten“ liegt im Bereich der Hausnummer Burgfreiheit 1 und wird von den Linien 001 und 002 bedient. Die Gegenhaltestelle im Bereich der Mülgaustraße 2 ist bereits barrierefrei.
 
Bezirk Ost: „Nelkenstraße“
Die Haltestellen „Nelkenstraße“ befinden sich auf der Von-Groote-Straße im Bereich der Hausnummern 41-45 und werden von den Linien 015 und 025 bedient. Die Haltestelle in Fahrtrichtung Süden muss aufgrund privater Zufahrten wenige Meter nach Norden verlegt werden. Die Haltestelle in Fahrtrichtung Norden bleibt an ihrer ursprünglichen Position bestehen.
Für die Reihenfolge der baulichen Umsetzung im Rahmen des Haltestellenumbauprogramms wurden die Haltestellen anhand von Ein- und Aussteigerzahlen, bestehenden Bordhöhen, möglichen Umsteigebeziehungen und örtlichen Zusammenhängen (z.B. Krankenhäuser, Altenheime etc.) priorisiert.